Vorbereitung auf die Geburt – eine positive Geburtsgeschichte

| 18. März 2016 | 0 Comments

Juni 2014, blaue Augen und blonde Haare: So ein tapferes Baby, meine Tochter Lucienne. Sie ist gewollt, geplant und die Vorbereitung war ein langer Prozess.

Planen und Ziele setzen

Im Herbst 2012 sitze ich auf dem Balkon in der Hängematte. Es muss sich beruflich etwas verändern. Ich war gerade 30 geworden. Wie sieht für mich das Thema Kinder aus? Na ja, erst heiraten – er fragt nicht. Dann ein Kind und das im Juni 2014. Ich wollte schon immer einen kleinen Zwilling! Notiert in meinem mittelfristigen Zieleplan.

Okay, ich gründe ein Unternehmen. Dann kann ich mit Kind flexibler beruflich das machen, was ich kann und will – dachte ich mir damals. Mein Start in die Selbstständigkeit bedeutete: lernen, überzeugen, kreativ sein, viel arbeiten, netzwerken – ach und wo sind eigentlich die Kunden?

Caroline Deinert - systemisches Coaching - mentale Vorbereitung auf die Geburt

mentale Vorbereitung auf die Geburt

Nach einigen Monaten hatte ich meine beruflichen Themen auf die Reihe gebracht, die ersten Kunden kamen. Nun konnte ich mich auf das Projekt konzentrieren, dass nicht aufgeschoben werden konnte, um eine rechtzeitige Lieferung sicherzustellen: erstes Kind. Vorher wäre ich auch innerlich nicht bereit gewesen.

Vorbereitung auf die Geburt ist die halbe Miete

Und dann passiert es: Er macht mir einen Antrag! (Ich hatte das Thema Hochzeit mittlerweile aufgegeben.) Der dritte Traum geht in Erfüllung – eine Hochzeit im Schnee. Die Vorbereitungszeit dafür: acht Wochen. Die Vorbereitung auf das Baby: neun wundervolle, intensive Monate. Und es gibt wirklich noch einige Themen zu bearbeiten.

Glaubenssätze sollen nicht negativ sein oder limitieren

Mach dich nicht von einem Mann abhängig,

klingt es mir noch im Ohr. Ein Glaubenssatz meiner Mutter. Um Zeit für mein Kind zu haben, muss ich jedoch meinem Mann vertrauen – als Versorger der Familie. Nicht, dass er es nicht kann oder will. Es liegt an mir. Der Satz hallt mir dominant in den Ohren. Umformulieren ist die Lösung.

Ich darf meinem Mann vertrauen und mir die Zeit für mich und mein Kind nehmen.

Angst bei der Geburt? Bei der Vorstellung in der Klinik erzählt mir die Ärztin, dass sie vor jeder Wehe so Angst hatte, und bei allen drei Kindern eine PDA hatte. Angst – würde mich komplett blockieren. Daher verankere ich Mut und Ausdauer mit einer Geste und dem Song „You might need sombody“ von Shola Ama. Ich sage mir immer wieder:

Die Schmerzen sind dafür gut, dass mein Baby auf die Welt kommt. Mein Baby braucht mich.

Das ist alles noch sehr emotional für mich, auch nach fast zwei Jahren. Wir hatten eine gute Geburt. Fast ohne Schmerzmittel, obwohl die Wehen mit einem Medikament angeschoben wurden. Und meine Tochter war sowieso die Tapferste von allen! Lucienne die Strahlende. Bei Nummer 2 mache ich es wieder so!

Nun wünsche ich auch Ihnen eine gute Vorbereitung auf die Geburt Ihres Kindes. Übrigens, ich gebe Vorträge zum Thema: „5 Schritte zur Angstfreien Geburt“ Hier erfahren Sie mehr…

Ihre Caroline Deinert
Systemisches Coaching
Impulsgeberin
Mentale Vorbereitung auf die Geburt
Natürliche Geburt
Geburtsvorbereitung

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Category: Artikel

About Caroline Deinert: Kommunikationsspezialist und Systemischer Business Coach. Ich begleite Menschen als Impulsgeber für Verändungsprozesse. Seit 2013 Inhaber Deinert Kommunikation. Mein regelmäßiger Podcast: KomPod - das Fruchtfilet der Kommunikation View author profile.

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