Internationalisierung im Mittelstand – Fachkräfte gewinnen

| 5. März 2014 | 1 Comment

KomPod #18 – das Fruchtfilet der Kommunikation

Deutsche und bayerische mittelständische Unternehmen agieren zunehmend im internationalen Wettbewerb. Der Grund: vielfältig – Kundenanfragen aus dem Ausland, internationale Kooperationen, begrenzte Wachstumsmöglichkeit im Inland oder Fachkräftemangel. Im Gespräch mit Sebastian Fink, arCanum Akademie, bespreche ich in welchem Maße die Internationalisierung im Mittelstand ein Thema ist und wie man die eigenen Fachkräfte sprachlich auf das globale Geschäft vorbereitet.

Internationalisierung Mittelstand – Unterstützung

Im Podcast berichtet Sebastian Fink, wie Sprachtrainings effizient und auf das mittelständige Unternehmen angepasst sein können. Zudem hilf die Verteilung solcher Weiterbildungsangebote nach dem Gießkannenprinzip sicherlich nicht. Maßgeschneiderte Schulungen für das mittelständische Budget, die Spaß machen, sind angesagt.

Unternehmen zur Arbeitgebermarke machen

„Internationalisierung ist eine wesentliche Aufgabe im Mittelstand“, weiß Sebastian Fink und fügt hinzu, „wir können hier noch Dinge besser machen“. Unter anderem ist das Employer Branding – mit Unternehmensmaßnahmen eine Arbeitgebermarke schaffen – ein Feld, dass bereits den Mittelstand beschäftigt. Es besteht aber noch Nachholbedarf. Im Kampf um die besten Fachkräfte zählen durchdachte und auf die Kultur des Unternehmens abgestimmte Maßnahmen.

Fachkräfte gewinnen

„Hochschulmarketing wird auf Dauer nicht ausreichend sein“, meint Sebastian Fink. In manchen Branchen und Fachgebieten wird der Mangel an geeignetem Personal in den nächsten Jahren stark zunehmen. Das belegen die Zahlen zum demografischen Wandel: Der Anteil der jüngeren Altersgruppen nimmt beständig ab. Im Jahr 2010 lebten in Deutschland nur noch 18,4 Prozent unter 20-Jährige, das waren ca. 8100 Menschen. (Quelle Statistisches Bundesamt, Stand Mai 2012)

Das mittelständige Unternehmen muss auf der Suche nach Fachkräften attraktiv für die heranwachsenden Generationen, Digital Natives und Generation Y werden. Dies kann auch gelingen, ohne dass hohe Konzern-Gehälter gezahlt werden. Bei allen Maßnahmen ist es jedoch essentiell, dass eine entsprechende Firmenkultur gelebt wird. Die Mitarbeiter sollten versprochene Arbeitgeberangebote tatsächlich erhalten. Klassische Werbemaßnahmen für teures Geld kann sich das mittelständige Unternehmen sparen. „Lieber weniger Angebote für Arbeitnehmer und dafür nachhaltig und ernst gemeint“, sagt Fink im Podcast.

Möchten Sie das Prinzip des im Podcast beschriebenen Sprachentrainings erleben und mehr von Sebastian Finks Erfahrungen zu Internationalisierung und Employer Branding im Mittelstand hören? Dann können Sie ihn beim Kaminabend des KLW Mittelstandsforums in München erleben.

Viel Freude beim hören des KomPods zu Internationalisierung im Mittelstand.

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Category: KomPod

About Caroline Deinert: Kommunikationsspezialist und Systemischer Business Coach. Ich begleite Menschen als Impulsgeber für Verändungsprozesse. Seit 2013 Inhaber Deinert Kommunikation. Mein regelmäßiger Podcast: KomPod - das Fruchtfilet der Kommunikation View author profile.

Comments (1)

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  1. projektwerk sagt:

    Wir denken: Nicht länger hinnehmen, dass es so lange dauert, eine Stelle zu besetzen und in der Zwischenzeit Projekte und somit Umsätze nicht realisieren können. Riskieren Sie keine veraltete oder überarbeitete Kernbelegschaft – sondern einfach das Hybridmodell nutzen: Feste Mitarbeiter als Kernbelegschaft + Freelancer für zeitlich befristeten Einsatz auf Top-Niveau. Für weitere Infos schauen Sie gerne in unser Whitepaper: http://bit.ly/fachkraeftemangel-ade-projektwerk

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